1996
Mit dem Musikgarten gibt es das erste musikalische Angebot für Kinder ab 18 Monaten. Der Erfolg übertrifft alle Erwartungen.
Das Orchester ist auf Gegenbesuch in Tipperary (Irland) - die erste Flugreise der Vereinsgeschichte. Als Gast des dortigen Orchesters von Danny Ryan gestaltet es ein Kirchenkonzert, ein Musikschulkonzert und einen Unterhaltungsabend. Auch für Sightseeing bleibt noch genügend Zeit.
In Irland ist auch manches etwas ungewohnt: die Lokale schließen um 23 Uhr und im Hotel gibt es zu später Stunde „Irish Coffee". Und nach dem Kirchenkonzert werden wir, rund um den Altar, mit Tee und Gebäck bewirtet. Beim Irischen Abend erinnern wir uns nochmals an die Ereignisse - bei einer guten Flasche Guinness.
Der Ausschuss besucht in Hamburg das Musical „Das Phantom der Oper” und anschließend St. Pauli.
Das Weinfest kehrt mit der 31. Auflage zurück in die Jahnhalle.
1997
Die Mannschaft des HOE gewinnt das Indiaka-Turnier.
Zum drittenmal findet das Tischtennisturnier statt. Versehentlich werden dabei einige der vorgesehenen Preise bereits in der Vesperpause gegessen.
Die Vereinsjugend besucht die Bavaria Filmstudios in München.
1998
Das Mineral-Hallen-Freibad besteht 25 Jahre. Bei der Feier spielen wir direkt am Beckenrand - bei 32°C und „gefühlten 100%” Luftfeuchtigkeit.
Beim Bacchusfest machen wir „Straßenrand-Musik” und sammeln für einen „guten Zweck” (für uns). Unvergessen bleibt das spontane „Rollschuh-Ballett", das wir musikalisch begleiten dürfen.
Besuch aus den USA: Stanley Darrow, Leiter des Westmont Philharmonia Accordion Orchestras, überrascht uns in der Probe und gibt anschließend im „Fuhrmann” Kostproben seines Könnens.
Der Südwestrundfunk (SWR) macht Fernsehaufnahmen für seine neue Sendereihe „Abendmelodie”. In praller Mittagshitze werden von der „HOE-Urlaubsbesetzung” vor der Remstalkellerei die „Schwäbischen Skizzen” von Hans Rauch eingespielt. Die Sendung wird 3 Monate später im Dritten Fernsehprogramm ausgestrahlt.
2000
Stanley Darrow ist zum zweitenmal in Endersbach. Zusammen mit seiner Partnerin Joanne Arnold tritt er als Ehrengast beim Familiennachmittag im katholischen Gemeindehaus auf.
Bei der Maiwanderung nach Büchenbronn zum Maihock des Ebersbacher Akkordeon-Orchesters sind die ganzen Auswirkungen des Orkans „Lothar” zu sehen - überall liegen umgestürzte Bäume im Weg, auch auf dem Parkplatz am Goldboden, wo kaum noch Autos abgestellt werden können.
Der Ausflug führt, bei leider nicht sehr schönem Wetter, in den Schwarzwald. Am Mummelsee ist vor lauter Nebel kein Wasser zu sehen. Unvergessen allerdings die originelle „Schnaps-Tankstelle” (soviel man wollte und konnte), der Zwischenstopp in Michelbach mit Sektempfang im Wohnzimmer bereits am frühen Morgen und das Riesenstück Schwarzwälder Kirschtorte zum Abschluss.
Das HOE ist Veranstalter des Indiaka-Turniers. Kurzfristig gibt es „flambierte Schweinesteaks” - das Fett hat Feuer gefangen, kann aber umgehend gelöscht werden.
Beim Weinfest wird erstmalig ein Abend als Tanzveranstaltung durchgeführt.
Harmonika-Orchester, Musikverein und Gesangverein Liederkranz unterstützen sich ab sofort bei Konzerten gegenseitig im Service, damit sich der jeweilige Veranstalter auf das musikalische Programm konzentrieren kann.
2001
Die Mitgliederversammlung beschließt eine neue Satzung und die Umstellung des Jahresbeitrags auf Euro.
Die Kontakte zum Harmonika-Orchester Michelbach führen zu einem gemeinsamen Konzert in der Wiesentalhalle in Michelbach. Während der Hauptprobe testen die mitgereisten Fans im Dorfmuseum den Most.
Der Musigarten feiert sein 5jähriges Bestehen mit einer österlichen Wanderung zu Rolfs Gärtle; dort werden Ostereier gesucht.
Kurzfristig wurde die Teilnahme am Internationalen Akkordeon-Festival in Innsbruck beschlossen. Das über Innsbruck Tourismus gebuchte Quartier in Rinn erweist sich nicht gerade als „first class". Auf der Fahrt von Innsbruck hinauf nach Rinn muss der Fahrer einen Halt einlegen, damit beim etwas „altersschwachen” Bus der Motor nicht überhitzt wird. Die Hauptprobe findet im Schulhaus von Rinn statt - morgens früh um 7 Uhr.
Das Straßenfest steht unter keinem guten Stern: die Marktschreier nach Hamburger Vorbild sind kein Erfolg (sie schreien sich meist nur gegenseitig an) und am Sonntag-morgen müssen 2 Schubkarren voll Glasscherben aus dem Festgelände entfernt werden.
Die Festhelfer werden zum Brunch ins evangelische Gemeindehaus eingeladen.
Beim Jahreskonzert haben die HOE-Kids Premiere.
2002
Das Evangelische Gemeindehaus platzt beim Familiennachmittag aus allen Nähten; im ganzen Haus ist kein Stuhl mehr aufzutreiben und einige Besucher bekommen nur noch Stehplätze oder sitzen auf der Fensterbank.
Das EDV-Zeitalter ist angebrochen: das HOE ist ab sofort im Internet präsent („HOE online”) und Mitgliederverwaltung sowie Buchführung werden auf EDV umgestellt.
Fünf verdiente Mitglieder werden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Arno Beyer, Joachim Endress, Albert Rühle, Hans Schwegler und Dieter Wiedenmann.
2003
Das Michelbacher Harmonika-Orchester stattet uns einen Gegenbesuch ab und beide Orchester konzertieren in der Jahnhalle. Vor dem Programm werden die Gäste im Nebensaal mit Kaffee und Kuchen empfangen. Im Anschluss an das Konzert wird noch kräftig gefeiert, so dass der Abschied immer weiter hinausgezögert wird und trotzdem schwer fällt.
Bei der 725-Jahr-Feier von Endersbach übernimmt das 1. Orchester den musikalischen Auftakt. Später werden Stationen aus der Endersbacher Geschichte in Szene gesetzt. Bei der „Industrialisierung” sind verschiedene Mitglieder als Darsteller beteiligt; Albrecht Rühle spielt den „Käppeles-David”, ein Endersbacher Original und bereitet sich einige Wochen lang auf diese Rolle vor (u. a. fallen in dieser Zeit Friseurbesuche aus).
Beim Ausflug ins Elsass kennt der Busfahrer die Strecke leider nicht allzu gut; die Abfahrt zur Bootstour durch Straßburg wird gerade noch so erreicht.
Der Süddeutsche Rundfunk macht für seine Sendung „Morgenläuten” Aufnahmen in der Jahnhalle. Gottseidank ist das gerade zu dieser Zeit durchziehende Gewitter später auf den Aufnahmen nicht zu hören.
Das Indiaka-Turnier bringt uns die „Rote Laterne” ein - den extra für den letzten Platz geschaffenen Wanderpokal.
Der Musikgarten wird um ein Angebot für die Allerjüngsten (6 - 18 Monate) erweitert. Anstelle der ungeliebten offiziellen Bezeichnung „Baby-Musikgarten” gibt es nun einen Musikgarten „Stufe 0”.
2004
In Lyss (Schweiz) nehmen wir am 14. Eidgenössischen Harmonika- und Akkordeon-Musikfest teil. Trotz der Note „vorzüglich” schreibt man uns in die Kritik: „Man merkte, dass das Pflichtstück (Anmerkung: „Aranot” von Ruedi Marty) eine Pflicht war”. Bei der Preisverteilung ist unser Dirigent der einzige, der keinen Fahnenträger an seiner Seite hat.
Auch das Rahmenprogramm passt: eine Führung durch die Käserei in Inns (mit Verkostung, incl. Wein und Brot) und ein großer Unterhaltungsabend in der Lyssbachhalle. Leider wird aber die ganze Reise durch die schlechte Laune des Busfahrers etwas getrübt.
Neues beim Straßenfest: wir nehmen erstmals mit einem Fischstand teil.
Ein neues Konzept für das Weinfest muss her: der Samstagabend soll wieder wie früher mit Programm sein. Den Anfang macht Christof Altmann mit seinem Programm „Warom ons wohl dr´ Wei´ so schmeckt”.
Beim Konzert in der Jahnhalle wird ein „Mehrfach-Jubiläum” gefeiert: das Harmonika-Orchester ist jetzt 70 Jahre alt, Edmund Holzwarth bereits 30 Jahre Dirigent in Endersbach und die „Fidelen Oldies” gibt es auch schon wieder 10 Jahre. Unter den Gästen sind die ehemaligen Dirigenten Theo Joos und Eugen Hohnecker.
Die HOE-Homepage wird zum erstenmal komplett überarbeitet und das Layout geändert.
2005
Die Fidelen Oldies beschaffen sich T-Shirts mit Werbeaufdruck - vorn HOE und hinten Weinstadt. Diese werden sofort beim Jubiläum 50 Jahre Landfrauen Schnait und später noch beim Straßenfest getragen. Bei diesem Straßenfest wird auch das Angebot Schnitzel durch Krustenbraten ersetzt.
Per Fahrrad besuchen wir unsere Ebersbacher Freunde beim Maihock in Büchenbronn.
Die Endersbacher Geschäfte laden zum „Mondschein-Shopping” ein. Vor der Blumen-Boutique Rehbein servieren wir Erdbeerbowle, Holunderblüten-Cocktail und Sekt; dazu gibt es frische Waffeln mit Erdbeeren und Sahne.
Zur Lagerung unserer Festutensilien finden wir eine ungewöhnliche Lösung: einen Übersee-Container mit eingebauten Regalen. Der Schuppen hat ausgedient; was nicht umgezogen wird, wird entsorgt: ein ganzer Container voll.
Zwei gemeinsame Konzerte mit dem Akkordeon-Orchester Ebersbach: eine Matinee in der Endersbacher Jahnhalle und ein Kirchenkonzert in der Herz-Jesu-Kirche in Ebersbach.
Der Ausschuss begibt sich aufs Wasser und schippert mit dem „Neckar-Käpt´n” den Neckar abwärts, begleitet von guter Musik (Jörg Langer, Akkordeon), aber müdem Service. Nur gut, dass es zu sehr später Stunde im Rössle-Biergarten noch einen Wurstsalat gibt.
Unter dem Motto „Kids, Comedy and Concert” laden wir zum Familiennachmittag in die Jahnhalle ein.
2006
Unsere Jugendlichen verbringen einen Tag im Freizeitpark Tripsdrill und geben dort ein Platzkonzert. Für den Transport der Instrumente können wir den „Vereinsbus” des BdS Weinstadt benutzen. Pech nur, dass der Fahrer auf der Heimfahrt geblitzt wird: 15 Euro Verwarnungsgeld.
Beim Weinfest treten erstmals die „Schoofseggl” auf und haben mit ihrer Mischung aus Musik (Akkordeon!) und Comedy das Publikum schnell auf ihrer Seite. Ein Event, von dem man noch längere Zeit spricht.
Die Familienwanderung führt durch das wildromantische Strümpfelbachtal. Während der Wanderung gießt es in Strömen und keiner bleibt trocken - trotz Regenbekleidung und Schirm. Völlig durchnässt treffen wir zur Rast im „Edelmannshof” ein.
Der Musikgarten ist jetzt 10 Jahre alt. Dies wird mit einem Kinder-Mitmach-Konzert mit dem Liedermacher Wolfgang Hering im Evangelischen Gemeindehaus Endersbach gefeiert.
Durch den Einbau einer Trennwand in einen Raum des Vereinsheims wird die Unterrichtskapazität erhöht. Die Kosten teilen sich der Musikverein und das Harmonika-Orchester.
2007
Adolf Müller wird bei der Mitgliederversammlung als Leiter der „Fidelen Oldies” verabschiedet.
Innsbruck ist wieder eine Reise wert: beim „World Music Festival” verbringt das Orchester bei bestem Wetter vier herrliche Tage in Fulpmes im Stubaital. Bei der Wanderung muss das Ziel wegen Neuschnee geändert werden.
HOE-Kids und Jugendensemble treten beim Jugendkonzert erstmals in ihren neuen Vereins-T-Shirts auf.
Beim Straßenfest fällt die geplante „Ü30-Party” aus; das entsprechende Publikum fehlt.
In einer Orchesterprobe schlagen Funken aus dem Keyboard-Verstärker: Kurzschluss.
2008
Das Jahr verläuft ruhig – zumindest was die Veranstaltungen anbelangt. Es wird kein Konzert veranstaltet und das Endersbacher Straßenfest wird mangels Teilnehmern und wegen Terminproblemen abgesagt.
An den Grundschulen in Endersbach und Beutelsbach beginnen wir mit Akkordeon-AGs; ein verirrter Hamster verursacht einen Schaden am Rucksack eines der dafür angemieteten Instrumente.
Beim Weinfest sorgen zum zweiten Mal die „Schoofseggl” für beste Stimmung.
Die herbstliche Wanderung führt bei bestem Wetter durch bekannte Stuttgarter Naherholungsgebiete.
2009
Das Jahr steht ganz im Zeichen des 75jährigen Bestehens, das mit zwei viel beachteten Veranstaltungen in der Jahnhalle begangen wird: einem Jubiläumskonzert im Frühjahr und im Herbst dem Jubiläumsfest mit einem ökumenischen Gottesdienst, den man so schnell nicht vergisst.
Ganz andere Hörerlebnisse für Besucher und Spieler bringt dagegen der Auftritt mit „baroque & tango” im Freien beim „Schlosszauber” im Garten des Großheppacher Schlosses.
Einige unserer jüngsten Akkordeon-Schülerinnen nehmen in Rudersberg zum erstenmal an einem Wettbewerb teil und erreichen durchweg sehr gute Erfolge.
Das „Müllergassafeschd” löst nach 32 Jahren das Endersbacher Straßenfest ab. Immer weniger mitwirkende Gruppierungen zwingen zu diesem Schritt.
Die Sorge um die Zukunft des Vereinsheims beschäftigt Vorstand und Ausschuss und das HOE-Catering-Team stellt bei zwei Einsätzen seine Leistungsfähigkeit unter Beweis.
Doch auch die Freizeit kommt nicht zu kurz: die „Fidelen Oldies” unternehmen einen Ausflug in die Fränkische Schweiz und das 1. Orchester besucht das Plüderhäuser Theaterbrettle.
2010
Gleich zu Jahresbeginn organisieren wir im Evangelischen Gemeindehaus für den DHV-Bezirk Staufen den Lehrgang „Gehobenes Orchesterspiel” mit Johannes Baumann.
Das „World Music Festival” in Innsbruck ist wieder Ziel für viele Akkordeon-Orchester ... und wir sind dabei. Leider zeigt sich das Wetter als sehr regnerisch, was aber der Stimmung keinen Abbruch tut.
Dagegen meint es das Wetter beim Weinfest gut mit uns. Für das kabarettistische Samstagabend-Programm sorgen zwei Allgäuer: die „Königlich privilegierte Waschhausvereinigung”.
Mit neuen Eindrücken und einem gefüllten Weinkorb kehren die „Fidelen Oldies” vom Hobby-Orgler-Treffen aus Kirchheim am Neckar zurück und das 1. Orchester spielt beim Oktoberfest im Kreuz-Saal in Michelbach sowie beim Herbstabend des Schwäbischen Albvereins.
Beim Kirchenkonzert in der Evangelischen Kirche in Endersbach treten die „Tastenflitzer” erstmals in einer Kirche auf. Nach dem Konzert gibt es für Spieler und Gäste im Kirchgarten Lebkuchen und Punsch - von Pfarrer Liebau selbst serviert. Bei den Spenden werden Euros, ein Cent und ein Einkaufswagen-Chip gezählt.
Neue Notenmappen werden angeschafft.
2011
Das Jahr geht als „Freud- und Leid”-Jahr in die Vereinsgeschichte ein: eine Hochzeit, zwei Goldene Hochzeiten und 15 „runde” Geburtstage stehen im Terminkalender, von fünf Beerdigungen werden die Spieler überrascht.
Zwei erfolgreiche Konzerte sind zu verzeichnen: das Benefiz-Konzert in St. Andreas bringt über 1.100 Euro zugunsten der neuen Orgel und beim Herbstkonzert in der Jahnhalle machen wir wieder viel Werbung für uns und das Akkordeon. Jedoch muss ein Musikkamerad nach einem Schwächeanfall von einer zufällig anwesenden Arztin versorgt werden. Im Foyer zeigt eine Ausstellung mit Arbeiten von Schülern der Reinhold-Nägele-Realschule das Akkordeon von einer anderen künstlerischen Seite.
Das von Laiendarstellern aufgeführte historische Schauspiel „Der Meistertrunk” ist der Höhepunkt des Ausflugs nach Rothenburg.
Während des „Müllergassa-Feschds” feiert der Musikgarten sein 15-jähriges Bestehen. Die Aufführungen der Kleinsten unter freiem Himmel fallen aber - ebenso wie die der Tastenflitzer - teilweise ins Wasser: exakt zur Auftrittszeit öffnet der Himmel seine Pforten.
Die Jugend sieht man als Teilnehmer beim Wertungsspiel in Mietingen ebenso wie beim Bowling im „Dream Bowl” in Fellbach.
Die Zahl der Akkordeon-Schüler erreicht den höchsten Stand seit Jahren.

