Ein volles Haus ... (26. November 2011)
Musiker - nicht nur Akkordeonisten, sondern auch Bläser und Streicher -, Sänger, Dirigenten, Eltern und Verwandte unserer Akkordeonschüler oder einfach nur an Akkordeonmusik Interessierte drängten am Samstagabend in die Jahnhalle. Nach über zwei Jahren hatten wir wieder einmal hierher zum Konzert eingeladen. Von „ich bin ja gespannt, ob das voll wird” bis „die Plätze reichen nicht” gingen im Vorfeld die Meinungen bei den Verantwortlichen auseinander - letztlich mussten doch noch Stühle zusätzlich aufgestellt werden, um für knapp 300 Gäste Platz zu haben.
Musik für jedes Alter
Was für den Musikgenuss allgemein gilt, gilt auch für die Aktiven:
Musik kennt keine Altersgrenze. Bei „Russisch”, der
„Funiculi-Funicula Rhapsody” und dem bekannten „Blue
Tango” spürte man unter der Leitung von Angela Hausenbiegl, mit
welcher Freude, aber auch mit welchem Ehrgeiz hier musiziert wurde.
Der Lohn - großer Applaus des Publikums - war den „Fidelen
Oldies” für dieses anspruchsvolle Programm sicher.
„Ausgezeichnet” vor zwei Wochen
Mit dem Prädikat „ausgezeichnet” und einem Pokal kam das Jugend-Ensemble vor zwei Wochen vom Wertungsspiel aus Mietingen zurück. Vom präzisen Vortrag der „Suite Contraire" konnten sich alle Besucher nochmals ein Bild machen: musikalisch überzeugend wurden jeweils die doch stark kontrastierenden Sätze vorgetragen - ohne Anzeichen von spürbarer Nervosität bei den noch jungen Spielern.
„Zoo” in Musik und Bild
Neuland wurde von den Tastenflitzern mit dem „Besuch im
Zoo” betreten: zum erstenmal untermalten passende Bilder die
musikalischen Themen - von Löwen, Pinguinen, Affen und anderen Tieren.
Unter Einbeziehung von Keyboard, Schlagzeug, Xylophon und Vibraphon
gelang eine eindrucksvolle Darstellung der Tierwelt, bei der auch
Klatschen, Klopfen und Stampfen zum Ausdruck gehörten und den jungen
Spielern - teilweise erstmals dabei - sichtlich Spaß machten.
Kunst und Käsebrötchen
Abwechslung auch in der Pause. Beim Verzehr von Lachs-, Schinken-,
Rauchfleisch- und Käsebrötchen und mit einem Glas Sekt oder einer
Flasche Bier in der Hand war die Ausstellung von Werken aus dem
Kunst-Unterricht der Reinhard-Nägele-Realschule Anziehungspunkt.
Bilder und Zeichnungen, Collagen, Plastiken und Linoldrucke hatten, so
unterschiedlich sie auch waren, immer das „Akkordeon” zum Thema.
Eine beeindruckende Vielfalt.
„Vielen Dank für ihr Verständnis ...”
Mit launigen Worten führte Dirigent Edmund Holzwarth das Publikum in „Nostalgia” ein, einem modernen Werk mit nostalgischen Fragmenten - ungewohnt für manche Ohren. Aber es hat, im Gegensatz zu manch anderem Wertungsspielstück vergangener Jahre, gerade deswegen gefallen. Gershwins „Fascinating Rhythm”, „Erinnerung an ein Ballerlebnis” und der Cha-Cha „Sway” ergänzten die nostalgische musikalische Reise des Ersten Orchesters durch die Unterhaltungsmusik.
Danke!
Wir danken allen, die zum Gelingen beigetragen und Gutes getan haben:
- dem aufmerksamen Publikum für die Ruhe während und die Geld- und Sachspenden nach der Veranstaltung
- Lore Rehbein für die geschmackvolle Dekoration
- Arno Kürzdörfer, der uns gewohnt hilfreich in technischen Fragen zur Seite stand
- dem Team von Gesangverein und Musikverein Endersbach, die unter Anleitung von Jörg für das leibliche Wohl sorgten und sich auch bei größerem Andrang nicht aus der Ruhe bringen ließen
- der Ärztin, die unseren Musikkameraden Eberhard betreut hat
- Stefan für die Vorbereitung und Umsetzung der Bilderschau
- den Schülerinnen und Schülern der letztjährigen Klasse 10 der Reinhold-Nägele-Realschule für ihre Akkordeon-Kunstwerke
- allen Spielerinnen und Spielern und den Dirigenten Edmund Holzwarth und Angela Hausenbiegl

